Sehr gut besetzt präsentierte sich die Gastkapelle aus Ringingen bei Erbach.

Die beiden Musikvereine aus Ringingen überzeugten in der Burladinger Festhalle mit einem unterhaltsamen Programm.

Der Musikverein Ringingen hatte am Samstag zu einem Doppelkonzert mit dem Musikverein Ringingen bei Erbach eingeladen. Beim gemeinsam gespielten Schlussstück demonstrierten die beiden Ringinger Musikvereine harmonische Geschlossenheit.

Aus Kapazitätsgründen fand das Konzert in der Burladinger Stadthalle statt. Der Vorsitzende Matthias Schuler begrüßte die Gäste. Einen besonderen Gruß entbot er den Ehrenmitgliedern, dem Ehrendirigenten Johann Dieter, dem Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm wie dem Vorsitzenden des Blasmusik-Kreisverbandes Zollernalb, Heiko Peter Melle.

Sehr herzlich hieß er außerdem die Musiker aus Ringingen bei Erbach willkommen. Diese waren samt Ortsvorsteher nach Burladingen gekommen. „Musik verbindet, die Eintracht und der Klang des Ganzen sind wichtig“, so Matthias Schuler. Sabine Pfister hatte nach der Begrüßung die richtigen Worte für die Vorstellung der Musikstücke parat. Mit dem Werk „Ashland Park“ eröffnete die Jugendkapelle Ringingen/Salmendingen unter der Leitung von Robert Nadler den Konzertabend. Und die jungen Musiker sorgten für einen gelungenen Start. Frisch und peppig gestaltete sich ihr Vortrag. Mal leichte Melodien zum Träumen, mal rasante Passagen zum Aufhorchen. Die Jungmusiker überzeugten auf der ganzen Linie.

Neben „Ashland Park“ und „Song and Dance“ hinterließen sie auch beim dritten Stück „Voices“ einen sehr guten Eindruck. Ohne eine Zugabe wollten die Zuhörer die Nachwuchsmusiker nicht gehen lassen. Und so verabschiedete sich die jugend mit dem Marsch „Carpe diem“ („Lebe den Tag“).

Danach nahm die Gastkapelle auf der Bühne Platz. Bevor Dirigent Matthias Hirling den Taktstock erhob, erinnerte er daran, dass die Kapelle zuletzt vor 13 Jahren in Ringingen gewesen sei – heute nun in neuer Uniform. Im ersten Stück hörten die Zuhörer eine musikalische Beschreibung des amerikanischen San Andreas Grabens. Hier überzeugte das Orchester mit Leichtigkeit und Disziplin. Die über 70 Musiker stellten ihre spielerischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Ein kurzer Ausflug in den Jurassic Park und Ohrwürmer aus dem Medley „Frank Sinatra Classics“ schlossen sich an. Leicht und schwungvoll präsentierten die Musiker die Werke. Bei allen Stücken wurden im Hintergrund passende Bilder an die Wand projiziert, was dem Publikum ein eindrucksvolles Gesamtbild verschaffte.

In die Festhalle nach Burladingen verlegt hatte der Musikverein Ringingen sein Gemeinschaftskonzert mit dem namensgleichen Musikverein Ringingen bei Erbach.

Kraftvoll ging es weiter mit der Kapelle aus Ringingen. „Red Rock Mountain“ inspirierte zu traumhaften Vorstellungen über die bekannte Berglandschaft in Pennsylvania. Blechbläserfanfaren und strahlende Melodielinien eröffneten das Werk. Zuvor hatte das Orchestr mit „Forever Shining“ überzeugt. Den anschließenden Ehrungen (wir werden noch berichten) folgte ein gemeinsamer Auftritt der beiden Kapellen aus Ringingen. Mit dem Stück „Sound of Silence“ endete ein überaus gelungenes Doppelkonzert.

Erschienen: 13.05.2019, Südwestpresse
Autor: Dietmar Dieter
Foto(s): Dietmar Dieter