Feine Pfannkuchen gebacken haben am Wochenende in Ringingen (v.l.) Lukas Stöferle, Sascha Schikotanz, Thomas Felk, Florian Buchele und Marlin Weinstock.

„Wir laden Sie auch dieses Jahr wieder recht herzlich ein und freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch“, lautet eine gängige Werbeformel. Der Musikverein Ringingen hat sie für ein besonderes Ereignis reserviert und sich weder zu früh noch umsonst gefreut. Das Pfannkuchenfest war am Samstag und Sonntag wie immer die Attraktion für Feinschmecker der speziellen Art.

Wer nie seine Pfannkuchen in Ringingen aß, der kennt sie nicht, die vielerlei Möglichkeiten, die auch als Palatschinken bekannten Eierkuchen zu servieren. Hier haben sich die Musiker darauf spezialisiert, die aus Eiern, Milch und Mehl zubereiteten Fladen auf 14 Arten köstlich zu verfeinern. Zuvor aber sorgten im Küchenzelt hinter dem Musikerheim erfahrene Palatschinkenbäcker mit zehn Pfannen für die gleichbleibende Qualität der Unterlage. Aus 1200 Eiern, 100 Kilogramm Mehl und der benötigten Menge Milch brachten sie an den beiden Tagen 3000 Pfannkuchen zustande.

Im Raum nebenan erfolgte der Belag mit all dem, was den Pfannkuchen zum besonderen Gericht macht. „Herzhaft und pikant“ oder „süß und sinnlich“ war die Alternative. Der Verlockung, nach dem Genuss des ersten einen zweiten aber andersartig zubereiteten Pfannkuchen zu bestellen konnte mancher Gast in dem zum Anlass passend dekorierten Probenraum der Musikkapelle bei moderaten Preisen nicht widerstehen. Von Anfang an herrschte schon am Samstagabend ab 18 Uhr großer Andrang, und bald füllte sich auch ein zweiter Gastraum. Panierte Schnitzel und Wurstsalat waren übrigens auch zu haben.

Erschienen: 29.04.19, Schwäbische Zeitung
Autor: Kurz Efinger
Foto(s): Kurt Efinger