Vereinsvorsitzende ziehen zum Ende des Herbstfestes Bilanz

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Ringingen/ sz Nicht wie gewohnt im Festzelt sondern davor hat sich am Montag beim Herbstfest das Geschehen abgespielt. Im Mittelpunkt standen wie jedes Jahr am letzten Tag des Herbstfestes die Kinder. Kreative Ideen für die Spielstraße hat sich die Freizeitsportabteilung des Sportvereins einfallen lassen.

Mehr als 120 Kinder sammelten bei strahlendem Sonnenschein Punkte an verschiedenen Stationen, um am Ende eine Kugel Eis zu ergattern. Geschicklichkeit wurde den Kindern beim Minigolf abverlangt. An einem weiteren Parcours musste ein Tennisball auf einem Löffel durch Hula-Hoop-Reifen balanciert werden. In der aufgebauten Hüpfburg konnte wild getobt werden. Spannend wurde es auf dem Barfußweg, der über Steine, Glasscherben und Maismehl führte und bei dem die richtige Schritttechnik erst heraus gefunden werden musste.

„Das Kinderfest wurde wie immer sehr gut angenommen“, zieht der stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins Thomas Felk sein Fazit. Mit dem gesamten Herbstfest sind beide Vereine zufrieden. „Das ist eine große Bestätigung, wenn so viele Gäste auf unser Fest kommen, wie es in diesem Jahr der Fall war“, sagt Joachim Trapp, Vorsitzender des Musikvereins Ringingen.

Mit einem neuen Barkonzept und der Rockband Shark, die zum ersten Mal auf dem Herbstfest spielte, starteten die Organisatoren am Freitag in das Festwochenende. „Das neue Barkonzept hat sich bewährt. So hatten die Gäste mehr von der Band“, sagt Felk.

Samstagsprogramm wurde geändert

Durch den tödlichen Unfall am Samstagmorgen wurden die Pläne von den Organisatoren kurzfristig verändert. „Den Fassanstich haben wir ausfallen lassen, ansonsten hatten wir einen erfolgreichen Abend mit den Darbietungen der Vereine“, blickt Joachim Trapp zurück. Auch der geplante Flashmob am Samstagabend hätte zu einer lockeren Stimmung beigetragen. „Am Sonntagmorgen haben wir Pfarrer Dietmar Krieg nach 20 Jahren Herbstfest verabschiedet und ihm als Andenken ein Fotobuch überreicht“, schildert der Vorsitzende des Musikvereins.

Die beiden Vereine, Sportverein und Musikverein, werden von den Einnahmen aus dem Kuhfladenroulette am Sonntag 1000 Euro an die Hospizgruppe Ulm spenden. „Der Rest geht an die Jugendarbeit des Sportvereins Ringingen“, sagt Thomas Felk.

Eine lustige Begebenheit während des Auftritts der Schöneberg Musikanten, die bereits für das kommende Jahr verpflichtet seien, schildert Joachim Trapp abschließend: „Als die Band angefangen hatte zu spielen, dachten alle, das wäre wieder unser Flashmoblied. Die Schönberg Musikanten wussten aber davon gar nichts und waren dann auch sehr überrascht, als plötzlich das ganze Zelt angefangen hat, zu dem Lied zu tanzen.“

Erschienen: 16.09.2014, Schwäbische Zeitung
Autor: Selina Ehrenfeld
Foto(s): Selina Ehrenfeld