Sechstes Pfannkuchenfest lockt Feinschmecker ins Musikerheim – Wenden ist eine Frage der Geschicklichkeit.

2014_pfannkuchenfest_foto2-sz
RINGINGEN / sz – Pfannkuchen zu wenden, ohne dass sie an der Decke kleben bleiben oder zu Boden fallen, ist eine Kunst, die man beim Musikverein Ringingen ebenso beherrscht wie das appetitanregende Servieren auf 13 verschiedene Arten. Am Samstag und Sonntag waren die geschickten Pfannkuchenbäcker der Vereinsleitung wieder gefragte Leute, als es galt, beim sechsten Ringinger Pfannkuchenfest alles im Griff zu haben.

Musikvereinsvorsitzender Joachim Trapp, sein Stellvertreter Thomas Felk und Dirigent Matthias Hirling hatten durch langjährige Übung gewissermaßen den Synchronwendewurf raus und erwiesen sich dabei ebenso präzise wie bei der Wiedergabe schwieriger Passagen anspruchsvoller Musik. Voraussetzung für das Gelingen waren beste Zutaten wie Dinkelmehl, Milch und Eier. Für deren Bereitstellung und die richtige Mischung war Klarinettist Sascha Schikotanz zuständig.

Im frühlingshaft dekorierten Probenraum hatten die Gäste die Wahl unter verschiedensten Speisen rund um den Pfannkuchen von einer Flädessuppe als Vorspeise über Pfannkuchen mit Gyros oder Putencurry bis zum süßen Nachtisch. Als weitere Beispiele seien genannt Pfannkuchen „Schinken und Spargel” (mit heller Soße und Käse überbacken), „Indische Art” (Curry-Putengeschnetzeltes mit Sahne und Curcuma verfeinert), „Gärtnerinnen Art” (vegetarisch) oder Pfannkuchen mit Banane, Vanilleeis und Schokosoße. Am günstigsten war Pfannkuchen mit Erdbeerkonfitüre oder Zimt und Zucker.

90 Kilogramm Dinkelmehl und weiteres Material für 2000 Pfannkuchen standen in der Küche bereit. Alternativ waren Schnitzel und Wurstsalat in verschiedener Zubereitungsart im Angebot.

Erschienen: 27.04.2014, Schwäbische Zeitung
Autor: Kurt Efinger
Foto(s): Kurt Efinger